Le Pont Valentré in Cahors

I had a dream ...

...diese mittelalterliche Brücke noch einmal wiederzusehen. Sie überquert den Lot und bot den  Menschen im Mittelalter zugleich Schutz. Sie ist von einer unvergleichbaren Schönheit 

 

Le Pont Valentré in Cahors  

Man muss wenig zu der Brücke sagen. Ein Hinweis vielleicht,  dass dort inzwischen eine Schleuse für Sportboote integriert ist und dass sie aus drei Türmen besteht. Diese sinnvoll abzubilden ist nicht ganz einfach, denn sie überspannt insgesamt mehr als 170 m. Das hat dann schnell die Ästhetik störende Verzerrungen zur Folge ...  

 

 


Der Bau dieser Brücke erstreckte sich über das gesamte 14. Jh. Es sollte ein zweiter Handelsweg geschaffen werden. Um zugleich einen Angriff von Süden her abwehren zu können, wurde sie als starke Festung ausgebaut. Es gab jedoch nie einen Angriff ...

 

Zu Beginn des 19. Jh. musste sie wegen der Baufälligkeit der Festungsanlagen für den Verkehr gesperrt werden. Mitte des 19. Jh. wurde sie als monument historique eingestuft, sodass noch bis 1890 eine Grundsanierung erfolgen konnte.

 

Sie liegt auf dem französischen Teil des Jakobsweges, weshalb sie Teil des Weltkulturerbes der UNESCO werden konnte. 

 

Exakt 172 ist sie lang und überspannt auf einer Länge von 138 m den Lot - mit 6 Bögen. Drei Türme sichern den 6 m breiten Übergang.

 

Die Brücke wird als die schönste Brücke des Mittelalters bezeichnet und eines der sehr selten gewordenen militärischen Bauwerke aus dem Mittelalter.


Der Legende nach war der Baumeister entnervt von dem langsamen Fortgang der Arbeiten (50 Jahre) und schloss einen Pakt mit dem Teufel ab. Dieser sollte seine gesamten Fähigkeiten in den Dienst des Baus stellen. Befolgte er alle ihm gegebenen Befehle, würde der Baumeister ihm seine Seele verschreiben.

 

Die Brücke wuchs schnell empor, und mit dem Ende der Arbeiten nahte die Zeit für die Bezahlung. Um seine Seele zu retten und nicht die Ewigkeit in den Feuern der Hölle verbringen zu müssen, forderte der Meister den Teufel auf, mit einem Sieb Wasser für die Arbeiter zu holen.Natürlich war der Teufel dazu nicht in der Lage und konnte so seinen Vertrag nicht erfüllen. Er beschloss, sich zu rächen und erschien nun jede Nacht, um den Schlussstein aus dem mittleren Turm, der auch Teufelsturm genannt wird, herauszubrechen, sodass die Maurer ihn am nächsten Tag immer wieder ersetzen mussten.

 

Im Zuge von Restaurierungsarbeiten an der Brücke fügte der Architekt Paul Gout 1879 in dieser Lücke einen behauenen Stein ein. Dieser zeigt den Dämon, wie er vergeblich versucht, den Stein herauszureißen − seine Klauen bleiben im Zement stecken.

 

(Quelle: Wikipedia)