Links längs - oder was?

In der Grundschule (Stade - Am Burgwall - 1956 bis 1960) hatte ich einen Platz in der Fensterreihe gehabt.

Von Frau Huntschau hatten wir dann gelernt, dass die Fenster links sind und wir mit der rechten Hand schreiben.

Das mit Rechts und Links war also schnell zu verstehen und nicht zu vergessen.

Die Koordinaten stimmten - sagen wir mal so etwas mehr als 10 Jahre.

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Bedingungsloses Grundeinkommen ...

Um diese Frage wird man sich kümmern müssen, das nachstehende Video gibt mal einen Eindruck - aber wird man den Gedanken folgen müssen? 

Sehr viele Arbeitslose hier - mit einem "bedingungslosen Grundeinkommen" versehen.

Und in Indien, Afrika, ... - ohne ein  solches?

Globale Gerechtigkeit? 


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Verbrennt meine Bücher . . . 

. . . eines Tages, wenn ich mich nicht mehr wehren kann. Noch habe ich keines zu ende geschrieben und daher auch keines veröffentlicht. Wenn eines geschrieben wird, so stammt es aus dem Zeitgeist, dem dann politisch korrekten, greift die Widersprüche auf und steht für die Freiheit des Geistes, so wie dieser dann verstanden wurde. Greift dem vielleicht auch etwas voraus, geht einige Schritte weiter - und wem das nicht passt, mit dem streite ich auf dem Boden unserer Freiheit, jetzt, heute.

 

Und sind es Bilder aus meiner Hand, so zeigen die, was mir wichtig ist, in meiner Welt und die ist jetzt. Aus meiner Sicht, die ich Euch vermitteln will. Meine Augen erkennen die Dinge aus einer anderen Perspektive als es deine tun, sie abstrahieren und du wirst Beifall spenden, erstaunt nachdenken oder dich auch abfällig wegdrehen. Das liegt an dir, das Bild aber stammt von mir und alles was es mit meinem Verständnis der Gegenwart verbindet. Das wirst du mir nicht nehmen, sofern du gleicher Kultur bist. 

 

Das ist Kunst - und noch mehr. Man bewertet sie nicht, sondern stellt sie in  ihre Zeit, um ein Bild zu vermitteln, was war und was ist. Niemand käme auf die Idee, das Frauenbild des Herrn v. Goethe zu retuschieren - oder doch, weil es nicht mehr aktuell ist? Oder Schiller mit seinem Nathan, dem fiesen Juden - oder ist er doch nicht so gemein? Wir nehmen es als Lehrstück über die Interpretation von Klischees  und jede neue Inszenierung fordert unseren Geist - fast jede, es gibt auch schlechte.

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Christen unter uns - Bethlehem 2015

Machtkampf
Machtkampf

In diesem Jahr hatte ich eine Serie von Fotomontagen zum Thema "Glaube-Kirche - Hoffnung" erstellt. Dem nebenstehenden Bild im Format 60 x 60 cm hatte ich den Titel "Machtkampf" gegeben. Man  muss es vergrößern,  will man die tiefgreifenden Strukturen besser erkennen. Und: Die Fratze des Bösen steckt tief im Glauben, wie sonst sollte es - per definitionem - Gutes geben? Und so brauchen die beiden christlichen "Schwesterparteien" natürlich auch "das Böse" - um selber als die Guten dazustehen. Erst war es die CSU, jetzt beginnt auch die CDU, sich an die Spitze der Bewegung zu setzen, einer Bewegung, die im Fremden das Böse sieht.

 

Und fremd sind, da  braucht es keine lange Überlegung, alle Menschen islamischen Glaubens. Was kümmert es die beiden christl. Parteien,  wenn selbst die beiden christlichen Kirchen zu einem menschlichen Umgang mit den Hilfe suchenden Flüchtlingen aufrufen? Nein, man stellt sich in die Reihe von US-Republikanischen Präsidentschaftsbewerberkandidaten und übernimmt deren Gedankengut: Abschreckung um jeden Preis, mögen sie doch heulen und wimmern, mögen sie erfrieren, ertrinken oder ersticken. Das wird sich herumsprechen und ein klares Signal setzen, meint ein CDU-Präsidiumsmitglied. Es geht den Parteien darum, ihre Unterstützer nicht an den dumpf-rechten Rand der Gesellschaft zu verlieren. Menschenleben und die Zukunft von Kindern spielen da keine Rolle.

 

Hier könnte sich die Große Koalition beweisen, Zeichen setzen. Die Kanzlerin versucht sicher ihr bestes, allein deshalb muss man sie aber nicht wählen. Sie wird derzeit von ihren Leuten demontiert, den christl. Politikern, die nicht auf die christlichen Kirchen hören. Das verändert das Land, darauf müssen wir gefasst sein.

 

Dieses politische Klima hier wird unseren Einfluss in Europa schmälern. Und das ist gewollt.     

THE HUFFINGTON POST   21. November 2015

 

Bislang waren die rhetorischen Scharfmacher in der Union vor allem in der CSU zuhause. Das ist vorbei. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hat Heftiges von sich gegeben.

 

Deutschland müsse „Bereitschaft zur Härte“ zeigen und „unschöne Bilder“ ertragen – die von schreienden Kindern und Frauen bei Abschiebungen etwa, polterte am Donnerstag CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn. Für den Staatssekretär im Bundesfinanzministerum ist klar: „Nur so wird die ehrliche Botschaft auf dem Balkan und in der Welt ankommen, dass nicht jeder in Deutschland und Europa bleiben kann.“

 

Es war ein klares Signal in Richtung der Christsozialen. Nicht zufällig gewählt: Denn an diesem Freitagabend spricht Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel beim Parteitag der Schwesterpartei in München.

 

Doch es war die Antwort des dritten Koalitionspartners, die nicht lange auf sich warten ließ. Bei der SPD ist man erzürnt über Spans Äußerungen. Dieser wolle „zur Abschreckung weinende Frauen und schreiende Kinder bei Abschiebungen sehen, twitterte SPD-Vize Ralf Stegner noch gestern Abend.

 

Und auch andere SPD-Politiker sind pikiert über Spahns Forderung und vor allem seine Wortwahl. Das Klima in der großen Koalition könnte schon bald rauer werden, meint ein Sozialdemokrat.



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"Gutmenschentum"

"Gutmensch" - damit wird man heute beschimpft, wenn man versucht, an die Werte zu erinnern, die unsere Gesellschaft bestimmen. Werte, in denen man aufgewachsen ist und an denen man sein Leben orientiert hat. Zwar nicht immer mit Erfolg - aber wer ist schon fehlerlos? Man muss seine Fehler erkennen, um an ihnen arbeiten zu können. Nächstenliebe, Toleranz, Humanität sind Werte, die unserer Gesellschaft eigen sind. Eine Demokratie auf Basis eines Rechtsstaates haben wir uns gewählt. Und diese Demokratie mag in einem immer währenden Kampf mit dem Kapital stehen, das seine Interessen durchsetzen will - es gibt Regeln, die einzuhalten sind. Und niemand wird unsere Gesellschaftsordnung leichtfertig aufs Spiel setzen wollen - oder doch? 


Da sind jene, die meinen, sie seien das Volk, andere niederbrüllen und sich anschließend als "besorgte Bürger" bezeichnen. Sie bauen an einer anderen Gesellschaftsform, einer, die alle erreichten Werte nicht allein in Frage stellt, sondern radikal abschaffen will. Aus der Mitte dieser Menschen kommt die Idee, kommt die geistig-moralische Unterstützung jener, die Häuser für Flüchtlinge anzünden. Nein, eine solche Einstellung lehnen wir doch ab!  

Wikipedia zum Begriff des "Gutmenschen" 


Gutmensch ist sprachlich eine entweder ironische, sarkastische, gehässige oder verachtende Verdrehung des eigentlichen Wortsinns „guter Mensch“ in eine Verunglimpfung. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung (...). Diesen wird vom Wortverwender eine Absicht bzw. Eigenschaft des – aus Sicht des Sprechers – übertriebenen „Gutseins“ oder „Gutseinwollens“ unterstellt, wobei diese angebliche Haltung unterschwellig als übermäßig moralisierend und naiv abqualifiziert und verächtlich gemacht wird. In der politischen Rhetorik Konservativer und Rechter wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet. abzuqualifizieren“.


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