Die Kinder von Golzow

Ist es legitim die Flüchtlingsfrage und Willkommenskultur an Fakten festzumachen und zu diskutieren, die "uns" Vorteile bringen? Eigentlich nicht, denn wahre Menschlichkeit berechnet nicht. Aber manchen hilft es sicherlich mit seinen Gedanken auf den richtigen Weg zu kommen - andere bestätigt und freut es.    


Dabei handelt es sich um kommunale Basics, die Existenz der Grundschule. 15 Kinder braucht es in diesem Jahr, um eine Klasse zu bilden, 14 waren es in Golzow, nahe der polnischen Grenze. Dann kamen syrische Flüchtlinge in das nahe gelegene Asylbewerberheim.


Dem Bürgermeister gelang es zwei syrische Familien in dem kleinen Dorf unterzubringen, es stehen genügend Wohnungen leer. Und mit diesen Familien kamen drei Kinder, die nun eingeschult werden. Begierig wollen sie lernen und ihre Mütter hat ein Ziel gesetzt: Jeden Tag 5 neue Wörter!


Wenn es dann im nächsten Jahr in das neue Schuljahr geht, ist ein anständiger aktiver Wortschatz aufgebaut. Wir alle dürfen uns freuen!


Das Dorf,  bekannt aus der Dokumentarfilm-Saga "Die Kinder von Golzow" hat eine neue Folge geschrieben.


Und welche Freude am Lernen solche Kinder entwickeln können, habe ich einmal beim Vorlesetag in Dortmund-Eving erlebt. Da konnten sich viele deutsche Kinder eine Scheibe von abschneiden.    


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