"Ja, aber . . ." bedeutet NEIN

. . . von mir aus mit einem "*chen", aber es ist eine Ablehnung. Sie wird verbrämt mit dem Mäntelchen eines skurrilen Verständnisses - nämlich unserem eigenen aus der sicheren Sofaecke unserer deutschen Komfortzone. Es wird versucht zu teilen in gute und böse Flüchtlinge. Um in die Kategorie der "Guten" aufgenommen zu werden, reicht es nicht,  sein Leben auf der Flucht über das Mittelmeer riskiert zu haben - man muss auch ein zerbombtes Haus nachweisen,  das eigene oder das des Nachbarn. . Zur Gruppe der "Bösen" wird man gerechnet, wenn einen allein der Hunger und eine Lebensperspektive zum  Verlassen der heimat treibt. Ich übertreibe maßlos, weil in unserer Zeit auf abgewogene Worte nicht gehört wird, nur maßlose Übertreibungen noch Berücksichtigung finden.


Dabei wird übersehen, dass es Menschen sind, die kommen, keine Massen, auch wenn es uns so erscheint. Wir mögen ein Land trotz seiner dort herrschenden bitteren  Armut als sicher bezeichnen - aber ob der zu uns flüchtende Mensch dort sicher ist, können wir nicht pauschal festlegen, sondern  haben jeden Einzelfall zu prüfen.


Überall dort, wo Armut herrscht, findet auch politische Unterdrückung statt. Meist geht es um Minderheiten, wie etwa im Balkan um Sinti und Roma, wie in Afrika um einzelne Stammesgruppen. Da kommt es schnell zu Vertreibungen und Genoziden. Revolutionen und Putsche befördern solche gesellschaftlichen Entwicklungen und letztlich geht es um das Überleben bei knapper werdenden Ressourcen, im Zweifel um das Überleben der Bevölkerungsgruppe, der die politische, etnische oder religiöse Führung angehört. Schiiten gegen Sunniten - quer durch die Ländern des Nahen Ostens und in allen möglichen politischen und militärischen Schattierungen.


Den Menschen hilft nur ein klares Bekenntnis zu einem "JA - ohne wenn und aber". Und wenn ein "Aber" auch offensichtlich keine Hetze verbirgt, so lädt es zu einem bequemen "Nein" ein,  denn die "Politik" oder die "Flüchtlinge" können ja Alternativen aufzeigen und wahrnehmen. Können sie aber tatsächlich nicht, denn die politische Führung muss schnell handeln, da sie jedwede Vorbereitung versäumt hat, jetzt also keine Alternativen mehr hat, die unserer Rechtstaatlichkeit und den Menschenrechten gerecht wird. Und die Flüchtlinge? Hätten sie Alternativen, würde jeder einzelne in seiner Heimat bleiben.  

Die nachstehenden Leserbriefe sind der heutigen Emszeitung entnommen, die Namen der Verfasser geschwärzt, denn es geht ja nicht um sie, sondern das vorgetragene Meinungs-spektrum. Es waren auch einige zustimmende Briefe dabei - sodass die Überschrift "Schande für Deutschland" durchaus doppeldeutig gemeint sein kann. Wir müssen jedoch zu einer eindeutigen Klarheit kommen! 

Download
Leserbriefe - Schande für Deutschland_ge
Adobe Acrobat Dokument 2.9 MB

Kommentare: 2 (Diskussion geschlossen)
  • #1

    Brooke Sinha (Mittwoch, 01 Februar 2017 14:30)


    This is really interesting, You're a very skilled blogger. I've joined your rss feed and look forward to seeking more of your magnificent post. Also, I have shared your site in my social networks!

  • #2

    Fallon Alcina (Mittwoch, 01 Februar 2017 15:50)


    Thanks , I've recently been looking for info approximately this topic for a long time and yours is the best I have came upon till now. However, what concerning the bottom line? Are you certain in regards to the source?